Airbnb hat angekündigt, das Gebührenmodell für Gastgeber:innen grundlegend zu ändern. Ab dem 1. Dezember 2025 zahlen alle Gastgeber:innen eine einheitliche Servicegebühr von rund 15,5% – unabhängig davon, ob sie ihre Inserate mit einer Software zur Immobilienverwaltung steuern oder nicht.
Bisher hatten private Gastgeber:innen die Möglichkeit, das sogenannte „aufgeteilte Gebührenmodell“ zu nutzen: 3 % Gebühr für Gastgeber:innen, 14 -16 % für Gäste. Diese Option fällt nun weg.
Gäste zahlen nicht mehr – Gastgeber schon
Aus Sicht der Gäste wird Airbnb günstiger: Die Servicegebühr wird nicht mehr separat angezeigt. Gäste sehen künftig nur noch den Übernachtungspreis, den Gastgeber:innen selbst festlegen.
Die Kehrseite: Die gesamte Gebührenlast wird auf Gastgeber:innen übertragen. Airbnb folgt damit dem Weg anderer Buchungsportale wie Booking.com, die schon lange eine einheitliche Provision verlangen.
Was bedeutet das konkret?
- Alle Gastgeber:innen zahlen künftig mindestens 15,5 % an Airbnb – unabhängig von Software oder Arbeitsweise.
- Gastgeber:innen mit sehr strengen Stornierungsbedingungen zahlen sogar mehr.
- Professionelle Anbieter, die bisher schon 15 % gezahlt haben, sind von der Umstellung kaum betroffen. Private Gastgeber:innen dagegen verlieren ihren bisherigen Kostenvorteil.
Die Folgen: Mehr Wettbewerb, weniger Marge
Private Gastgeber:innen konkurrieren ab sofort direkt mit professionellen Anbietern, die es gewohnt sind, mit hohen Provisionssätzen zu arbeiten.
Der Unterschied:
- Profis kompensieren Gebührenerhöhungen leichter, weil sie mit höheren Buchungsvolumina, optimierten Preisen und eingespielten Systemen arbeiten.
- Private Gastgeber:innen müssen sich erstmals mit denselben Kostenstrukturen auseinandersetzen – und verlieren damit einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil.
Hinzu kommt: 15,5 % könnten nur der Anfang sein. Airbnb hat sich die Option offen gelassen, Gebühren jederzeit zu ändern. Angesichts der Anpassung an Booking.com & Co. ist es sehr wahrscheinlich, dass die Provisionen in den kommenden Jahren weiter steigen.
Schlussfolgerung 1: Ohne Software geht es nicht mehr
Wenn sowieso alle Gastgeber:innen die gleiche Gebühr zahlen, entfällt der einzige „Vorteil“ des Verzichts auf professionelle Verwaltungssoftware.
Im Gegenteil:
- Software spart Zeit (Kalenderabgleich, Automatisierungen, Preissteuerung).
- Sie erhöht die Auslastung, weil alle Plattformen zentral gepflegt werden.
- Sie verhindert Fehler bei Verfügbarkeiten und Doppelbuchungen.
Ohne professionelle Werkzeuge wird es immer schwerer, konkurrenzfähig zu bleiben.
Schlussfolgerung 2: Direktbuchungen sind wichtiger denn je
Mit 15,5 % Airbnb-Gebühr liegt der Kostenblock für viele Gastgeber:innen deutlich höher als bei einer eigenen Direktbuchungslösung.
Eine Direktbuchung bedeutet:
- Keine Provisionen an Portale
- Direkte Kundenbeziehung ohne Datenverlust
- Mehr Kontrolle über Preise, Stornierungen und Kommunikation
Im Paket Smart von Fewoexperte ist deshalb bereits eine kostenlose Landingpage mit Direktbuchungsfunktionenthalten. Damit hast du sofort eine Alternative zu den Buchungsportalen – und sparst dir bei jeder Direktbuchung die hohen Gebühren.
Option 3: Full Service – wir übernehmen die Vermietung für dich
Für Gastgeber:innen, die sich nicht selbst mit Software, Preisstrategien und Gästekommunikation beschäftigen möchten, bieten wir bei Fewoexperte auch den Full Service an.
Das bedeutet:
- Wir übernehmen die gesamte Vermietung und Verwaltung deiner Unterkunft.
- Du profitierst von unserer Erfahrung und Marktkenntnis.
- Wir kümmern uns um Inserate, Preise, Kommunikation und Buchungen.
- Du wirst als Gastgeber:in vollständig entlastet und kannst dich entspannt zurücklehnen.
Gerade in Zeiten steigender Gebühren ist es entscheidend, professionell aufgestellt zu sein. Wir stehen bereit, dich mit unserem Know-how zu unterstützen – egal ob du eigenständig arbeiten oder die komplette Vermietung abgeben möchtest.
Fazit: Ein großes Problem – und die Lösung
Die Umstellung des Gebührenmodells ist nicht nur eine kleine Anpassung, sondern eine echte Zäsur:
- Airbnb verschiebt die Kosten auf Gastgeber:innen.
- Die Gebühren sind hoch und werden in Zukunft wahrscheinlich noch steigen.
- Private Anbieter verlieren ihren Kostenvorteil gegenüber Profis.
👉 Das Problem ist real und es rollt auf dich zu.
Doch die Lösung liegt auf der Hand: Mit Fewoexperte stellst du dich jetzt professionell auf, bevor die Gebührenfalle zuschlägt.
- Mit Software und Channelmanager im Light-Paket.
- Mit kostenloser Direktbuchungs-Landingpage im Smart-Paket.
- Oder mit dem Full Service, bei dem wir die komplette Vermietung für dich übernehmen.
So bleibst du konkurrenzfähig und profitabel, auch in einem Markt, in dem die Regeln von den Plattformen diktiert werden.
Für Fragen, wie wir dich unterstützen können, kontaktiere uns gerne!
Quelle: Airbnb
Die Details:
- Gastgeber:innen mit Software (Channelmanager, PMS)
- ab 27. Oktober 2025 automatisch Umstellung auf die einheitliche Gebühr (ca. 15,5 %).
- Neue Gastgeber:innen mit Software schon ab 25. August 2025 nur noch dieses Modell.
- Gastgeber:innen ohne Software (also „normale“ private Inserate direkt über Airbnb)
- können zunächst weiter das aufgeteilte Modell nutzen.
- ab 1. Dezember 2025 erfolgt aber ebenfalls die Umstellung auf die einheitliche Gebühr von 15,5 %.
- Ausnahmen
- Hotelinserate mit Vertrag über Airbnb Travel LLC (größere Hotelpartner).
- Brasilien (16 %), Italien (derzeit leicht andere Regelung).